Katzen wollen die Weltherrschaft. Und wir sind ihnen im Wege. Sie wollen uns töten.

0zapftis_catcontent

Wie wir alle wissen, versuchen Katzen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das seit Jahren. Im Internet haben sie bereits die Herrschaft übernommen: Catcontent allen Ortes. Seien  Sie auf der Hut, liebe Leserinnen und Leser: Sie können bei sich zu Hause erkennen, ob Ihre Katze zu den Verschwörern gehört. Achten Sie auf die kleinen Dinge des gemeinsamen Zusammenlebens. Diese werden Sie erkennen lassen, ob Ihre Katze Sie töten möchte – oder, was nicht wahrscheinlich ist, nicht. Passen Sie gut auf, es könnte Ihr Leben retten.

Wenn Ihre Katze auf Ihren Bauch klettert, Sie dass Gefühl haben, sie möchte Sie mit den Pfoten massieren, sie möchte kuscheln und gestreichelt werden, wir kennen diese traute Zweisamkeit, wir erleben sie jeden Abend: Lassen Sie sich nicht täuschen. Hinterhältig, wie eine Katze ist, möchte sie lediglich Ihren Körper auf Schwachstellen abtasten. Der erste Schritt, Sie loszuwerden, wäre damit getan.

Wir wir wissen, schlafen Katzen sehr gerne auf Laptops oder anderen elektronischen Geräten. Es ist dabei nicht die Wärme, die unsere Katze so anzieht, sie möchte damit auch nicht Aufmerksamkeit generieren. Sie möchte nur unsere Kommunikation zur Außenwelt trennen. Fragen Sie sich immer: Wie wollen Sie twittern, auf Google+ und Facebook um Hilfe rufen, wenn die Katze auf der Tastatur liegt? Eben. Katzen denken immer einen Schritt voraus. Zu unserer eigenen Sicherheit müssen wir es ihnen gleich tun.

Ihre Katze versteckt sich unterm Bett, unter der Decke, hinterm Schrank oder in einer dunklen Ecke? Wenn überhaupt, sehen Sie nur die stechenden, leuchtenden Augen? Sie haben das Gefühl, Sie werden beobachtet? Das ist genau der Plan. Die Katze analysiert Ihren täglichen Lebensablauf und möchte auch hier Schwachstellen erkennen. An jeder Katze ist ein Navy Seal verloren gegangen. Sie sind uns überlegen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Draußen vor dem Haus hört die Katze ungewöhnliche Geräusche? Die Katze springt sofort auf die Fensterbank und schaut vermeintlich interessiert nach draußen um zu schauen, was dort los ist? Lassen Sie sich nicht täuschen, sie wartet auf Verstärkung. Wenn sie miaut, macht sie auf sich aufmerksam und die Verstärkung könnte eingetroffen sein. Dann hilft oftmals nur noch die Flucht. Nehmen Sie die Beine in die Hand.

Sie kennen das: Die Katze sitzt auf dem Tisch und starrt Sie über Minuten an. Sie fragen sich: Was will sie nur? Wird Ihnen dabei unwohl? Genau das ist beabsichtigt. Katzen geben damit zu verstehen, dass sie uns weitaus überlegen sind, dass wir schwach sind. Wer den Blick senkt, hat verloren. Warum wohl wird in einschlägigen Foren geraten, niemals zurück zu starren? Diese Foren sind bereits von den Katzen übernommen worden.

Sie haben zwei Katzen im Haus. Sie toben täglich, sie kämpfen, Sie hören Geräusche, als wollen die beiden Katzen sich gegenseitig beißen, ja sogar umbringen? Sie haben das dringende Bedürfnis, dazwischen zu gehen und die Streithähne zu trennen? Begehen Sie niemals diesen Fehler. Es wird Ihr Tod sein. Sie trainieren für den Kampf mit Ihnen. Minuten später kommen sie wieder und möchten kuscheln als wäre nichts gewesen? Warum wohl? Verstecken Sie sich schnell unter der Decke, schützen Sie Ihren Körper (s.o.).

Täglich hören und sehen wir, wie unsere „Lieblinge“ im Katzenklo das Streu hin- und herschaufeln. Während wir essen, morgens, mittags, abends, immer und immer wieder. Manchmal ist es das einzige Geräusch, welches wir in der tiefschwarzen Nacht vernehmen. Das hat nichts mit ihren eigenen Bedürfnissen zu tun. Sie üben dort nur, unsere Körper zu verscharren. Schauen Sie es einmal in Ruhe an – aber nur aus sicherer Entfernung. Dann werden Sie es erkennen.

Freuen Sie sich immer, wenn Sie nach Hause kommen, ihre Katze schlängelt sich um Ihre Beine und Füße, Sie haben die Jacke noch gar nicht ausgezogen, Sie können kaum etwas erkennen, weil der Schal noch tief im Gesicht sitzt? Vorsichtig, das ist ein Versuch, Sie zum Stolpern zu bringen, damit Sie die Treppe herunter stürzen. Die fiesen Pläne der eigenen, vermeintlich uns liebenden Katze sind an dieser Stelle bereits weit fortgeschritten. Wenn Sie es noch schaffen, zu fliehen, wendet Sie sich so schnell wie möglich an den nächsten Hundeverein. Die Chancen sind allerdings sehr gering. Ich hoffe, Sie haben Ihre Dinge geregelt und sich von der Familie verabschiedet.

Sollte es auch schon einmal passiert sein, dass Sie einen Raum betreten haben, und die Katze stürmte sofort heraus? Nein, sie fühlte sich nicht gestört oder war erschrocken. Sie haben riesiges Glück gehabt. Das war bereits ein Anschlag auf Ihr Leben, der nicht geklappt hat, jetzt versucht sie sich zu verstecken. Wie oft haben Sie das schon erlebt, haben Sie einen solchen Anschlag überlebt? Melden Sie uns Ihre Erlebnisse!

Seiden Sie also vorsichtig!
Es geht um Ihr Leben!
Es geht um die Zukunft der Menschheit!

Disclosure: Der Artikel wurde von „F!XMBR“ raubmordkopiert.

Autor: Christian Sickendieck

Hallo, mein Name ist Christian Sickendieck und hier wird über Gott und die Welt gebloggt. 2006 habe ich mit einem guten Freund zusammen F!XMBR gründet; F!XMBR war seinerzeits eines der meistgelesenen und -verlinkten Weblogs im deutsprachigen Internet. Nun also hier.

Nebenan: Twitter | Google+ | Me

Kommentare sind geschlossen.